Filme aus fast 40 Jahren Berliner Club-und Subkultur-Geschichte,
an 8 Filmabenden in 8 Clubs.

Eine Woche lang Filme, die ein Gefühl vermitteln wollen, im besten Fall ein Lebensgefühl über fast 40 Jahre Berliner Clubkultur und die Subkulturen, aus denen sie heraus entstanden sind. Wie war es im West-Berlin 1980er-Jahre Nacht für Nacht unterwegs zu sein? Wie war es die Freiräume im Berlin der 1990er-Jahre nach dem Mauerfall zu erleben? Wann und warum wurde das Feiern am Sonntag zum neuen Gottesdienst? Wie sieht es aus mit dem subkulturellen Selbstverständnis der heutigen Clubkultur? Ein abwechslungsreicher, unterhaltsamer filmischer Streifzug durch gelebte Clubgeschichte.

Montag, 21.11.: Gretchen (Fünf Jahrzehnte Berliner Clubkultur 1978-2015)
Dienstag, 22.11.: KitKat (Clubleben und Gender)
Mittwoch, 23.11.: ://about blank (Club und Arbeit)
Mittwoch, 23.11.: S.O.36 (Filmpremiere: The Mutoid Waste Files)
Donnerstag, 24.11.: Ritter Butzke (Clubleben 90er: Alles wird möglich)
Freitag, 25.11.: Zur Wilden Renate (Club, Glamour & Electro)
Samstag, 26.11.: Keller (Clubleben 80er: Energie und Kollaps)
Sonntag, 27.11.: Fluxbau (Das neue Feiern: Clubleben 2015)

Filme aus fast 40 Jahren Berliner Club-und Subkultur-Geschichte,
an 8 Filmabenden in 8 Clubs.

Ein filmischer Streifzug durch fünf Jahrzehnte Berliner Clubkultur

N.A.

Gretchen

21.11.2016

20:00 Uhr

Ein filmischer Streifzug durch fünf Jahrzehnte Berliner Clubkultur

„Sexy an Eis“ hieß in der legendären „Galerie berlintokyo“ der 1990er-Jahre ein Cocktail, der direkt aus den Kanistern serviert wurde, in denen er angesetzt und gemischt wurde. Die Rezeptur des Getränks blieb unbekannt, die Folgen des Getränks waren meist recht verstörend. Eine Mixtur, die auch recht treffend die Essenz des Berliner Clublebens auf den Punkt bringen könnte. Einer Nachtleben-Kultur, die aus verschiedenen Subkulturen gewachsen, sich über wilde, bewegende Jahrzehnte hinweg immer wieder neu erfunden hat und die auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen ein Versuch der Unmöglichkeit ist. Ein filmischer Streifzug durch fünf Jahrzehnte Berliner Clubkultur, versehen mit einem Anspruch der Vollständigkeit, kann nur schief gehen. Aber warum nicht einfach „Sexy an Eis“ probieren, auch auf die Gefahr hin nicht zu wissen, was drin ist und was die Folgen sein werden? Deshalb bietet dieses Filmprogramm einen kulturhistorisch wertvollen, aber nicht ganz ernst zu nehmenden Ausflug durch die Berliner Clubgeschichte.

Geboten werden Kampftrinker und Pillenschmeißer, Trend-Punker und Techno-Leichen, viel Alkohol und andere Drogen, große Untergänge und schöne Sonnenaufgänge, geniale Gestalten und verpeilte Dilettanten, unvergessene Wochenenden und Partys zum Vergessen, Schwierigkeiten bei der Orientierung in Zeit und Raum, und dazu Besuche an Orten und Zeiten vergangener Berliner Club-und Subkulturen (bei wenigen noch Gegenwart), die Erinnerungen an eine sentimentale Jugend heraufbeschwören: Risiko und S.O.36, Blechkiste und Bunker, Tacheles und Eimer, Walfisch und WMF.

Als kulturhistorisch wertvollen Streifzug durch fünf Jahrzehnte Berliner Clubkultur bietet dieses nicht ganz ernst zu nehmende Filmprogramm: Kampftrinker und Pillenschmeißer, Trend-Punker und Techno-Leichen, Alkohol und andere Drogen, große Untergänge und schöne Sonnenaufgänge, geniale Gestalten und verpeilte Dilettanten, unvergessene Wochenenden und Partys zum Vergessen, und dazu Besuche an Orten und Zeiten vergangener Berliner Club-und Subkulturen, die Erinnerungen an eine sentimentale Jugend heraufbeschwören. Risiko und S.O.36, Blechkiste und Bunker, Tacheles und Eimer, Walfisch und WMF.

Filme u.a.: Der Trend – Punkrocker erzählen aus ihrem Leben, So war das S.O.36, Last Morning Of Risiko, Kampftrinken, Long Weekend XTC, The Mutoid Waste Files (Trailer), Berlinized (Trailer), After Hours

Montag, 21.11. im Gretchen

Ein filmischer Streifzug durch fünf Jahrzehnte Berliner Clubkultur

N.A.

Gretchen

21.11.2016

20:00 Uhr

House of Shame –
Chantal All Night Long

Johanna Jackie Baier

KitKat

22.11.2016

20:00 Uhr

House of Shame – Chantal All Night Long

(German with English subtitles, Deutschland 2010, 93 Min. In Anwesenheit von Regisseurin Johanna Jackie Baier.)

Chantal ist Veranstalterin und Gastgeberin, Frontfrau und Rampensau der von ihr ins Leben gerufenen, wöchentlichen Partyreihe „House of Shame“, die inzwischen weltweiten Kultstatus genießt. Der Film erzählt ihre Geschichte, die 1980 mit ihrer Flucht aus der engstirnigen Provinz ins großstädtische West-Berlin begann. In Interviews und Porträts, mit Geschichten vor, auf und hinter der Bühne, einer Menge Backstage-Gossip und vielen Musik-und Showeinlagen breitet der Film Chantals Lebensgeschichte in Berlin aus, das immer auf Tuchfühlung war mit den Subkulturen ihrer Zeit. Dazu zählten die wilden, frühen 1980er-Jahren in der Kreuzberger Oranienstraße, rund um das gerade frisch gegründete „SO36“ und die Ateliers der „Neuen Wilden“, aber auch alle Orte und Zentren der schwulen Emanzipation in West-Berlin. Aber HOUSE OF SHAME – CHANTAL ALL NIGHT LONG ist nicht nur ein Partyfilm der bunten Paraden und schrillen Outfits, sondern beschäftigt sich auch mit den ernsthaften Aspekten transsexuellen Lebens und Sterbens.

Dienstag, 22.11. im KitKat

House of Shame –
Chantal All Night Long

Johanna Jackie Baier

KitKat

22.11.2016

20:00 Uhr

Straßensamurai

Samer Halabi Cabezon

://about blank

23.11.2016

20:00 Uhr

Straßensamurai

(German with English subtitles, Deutschland 2015, 71 Min. In Anwesenheit von Regisseur Samer Halabi Cabezon.)

In einer besseren Welt wäre auch in Berliner Clubs immer „Nacht der offenen Tür“, alles würde sich relaxt von selbst beim Einlass in die Läden regeln, die Arbeit der Türsteher-Crews an den Eingangstüren wäre überflüssig. Das wäre die Utopie des Nachtlebens, die Realität sieht jedoch anders aus. Der feierfreudige Mensch zählt oft zur Spezie der Verpeilten, von denen manche mit den Enthemmungen, Entgrenzungen und Exzessen des Nachtlebens nicht klar kommen. So führt an den Türstehern und Türsteherinnen dieser Welt leider kein Weg vorbei. STRASSENSAMURAI porträtiert fünf Türsteher (vier Männer und eine Frau) bei ihrer Arbeit und in ihrem Alltagsleben. Einer ist ausgebildeter Schauspieler, einer alleinerziehender Vater und die Frau in der Runde möchte ihr Abitur nachholen. Sowohl ihre Arbeit (glücklicherweise) als auch ihr Alltag sind in der Regel normal und unspektakulär, der Film verzichtet dankenswerter Weise auf den Schmu einer „harten Türsteher-Romantik“ à la Sven Marquardt. Sie stehen vorm Gretchen und der Wilden Renate, vorm SO36 und dem Clash. Sie pflegen zwar den Samurai-Kodex von Loyalität und Respekt, aber bietet der wirklich Halt in ihrer Arbeitswelt? Und was treibt sie an diese Arbeit zu machen? Was verbindet, was unterscheidet sie? Und wie treffen sie Nacht für Nacht ihre Entscheidungen in der größten Frage: Wer darf rein und wer nicht?

Vorprogramm: After Hours (2 Episoden) – Normverschiebung/Party & Arbeit (Regie:Kerstella, D 2009, 17 Min.)

Mittwoch, 23.11. im about blank

Straßensamurai

Samer Halabi Cabezon

://about blank

23.11.2016

20:00 Uhr

Declassified:
The Mutoid Waste Files

Uli Happe

S.O.36

23.11.2016

21:00 Uhr

Declassified: The Mutoid Waste Files – The Mutoid Waste Company 1989-1993

(Deutschland 2016, 91 Min. - English/German, with English subtitles, in Anwesenheit von Regisseur Uli Happe)

The Mutoid Waste Company sind eine wilde Truppe aus Metall-Bildhauern, Musikern, Performern und multidisziplinären Künstlern, die aus dem Schrott der Zivilisation den künstlerischen Rohstoff ziehen, um daraus ihre teils infernalischen, der Mad Max-Apokalypse angelehnten Installationen, Performances, Parties und Events zu gestalten. Industrieabfall oder Hausmüll, ausrangierte Militärfahrzeuge oder Einkaufswagen sind das Material, mit dem sie über die Jahrzehnte hinweg eine innovative, grenzüberschreitende Mixtur aus Bildhauerei, mechanischer Kunst, Performance, Theater und Musik geschaffen haben. 1985 von den Londoner Künstlern Joe Rush und Robin Cooke gegründet, haben die Mutoids überall dort, wo sie performten ihre Spuren und Inspirationen im kollektiven Gedächtnis der Leute hinterlassen, die ihre Auftritte gesehen haben. So auch in Berlin, wo sie instinktiv zu den richtigen Zeiten an den richtigen Orten waren. Erst in West-Berlin 1989 vor dem Mauerfall, als sie im Görlitzer Park in Kreuzberg ein kreatives Endzeit-Szenario inszenierten, dann nach Mauerfall Anfang der 1990er-Jahre in Ost-Berlin mit ihren legendären Auftritten im und vor dem Tacheles. Der Berliner Regisseur Uli Happe hat der Mutoid Waste Company nun ein längst überfälliges filmisches Denkmal gemeißelt, das noch einmal eindrucksvoll ihre künstlerische Kraft und Bedeutung zeigt.

Mittwoch, 23.11. im S.O.36

Declassified:
The Mutoid Waste Files

Uli Happe

S.O.36

23.11.2016

21:00 Uhr

Berlinized

Lucian Busse

Ritter Butzke

24.11.2016

20:00 Uhr

Berlinized

(Deutschland 2012, 79 Min. German with English subtitles, in Anwesenheit von Regisseur Lucian Busse)

Vorprogramm: Berlin Club Videos u.a. mit visomat.inc, Safy Sniper, monitor automatique, Rechenzentrum

Die Berliner Clubkultur der 1990er-Jahre nach dem Mauerfall lässt sich nicht mehr auf einen Nenner bringen: Zu unübersichtlich wurde die Zahl der Freiräume und Akteure, zu anarchisch, teils unkontrollierbar waren die politischen und sozialen Rahmenbedingungen, gerade in der Mitte Berlins eröffneten sich gefühlt unbegrenzte Möglichkeiten. Überall sprießten kleine Clubs und Bars, seltsame Galerien und Kunstlabore aus dem Boden, entstanden Projekte in leer stehenden Häusern und Wohnungen, in verlassenen Hinterhöfen, Fabriketagen und unbenutzten Kellern. Läden, die zwar auch von elektronischer Musik geprägt waren, aber mit der zunehmenden Kommerzialisierung der Techno-Kultur nichts zu tun haben wollten. Es entwickelte sich eine Underground-Kultur ohne Manifeste und Regeln, die offen war gegenüber allen möglichen Künsten wie Performance, Video, Theater und Malerei, aber auch für jede Art von schräger Mode und Musik. Eine bunt gemischte Szene verschiedener junger Menschen zelebrierte an diesen Orten eine unbekümmerte künstlerische und kreative Freiheit. Ob ein Projekt, mit dem man sich gerade beschäftigte, Zukunft hatte oder nicht – egal. Man lebte von einem Event zum nächsten Experiment und betrieb die Ent-Etablierung von Kunst und Markt ganz spielerisch. In BERLINIZED beschreibt der Filmemacher Lucian Busse, selbst ein aktiver Protagonist jener Zeit, dieses spezielle Lebensgefühl in einer reflexiven Zeitreise in das Berlin-Mitte der 1990er mit seinen Clubs, Bars, Kunst- und Musikorten wie z.B. dem Eimer und der Galerie berlintokyo.

„Berlinized“ ist eine Zeitreise ins 1990er-Berlin der Kellerclubs und Hinterhofbars, der seltsamen Galerien und Kunstlabore, die überall aus dem Boden sprießten. Es zeigt eine Underground-Kultur ohne Manifeste und Regeln, die offen war gegenüber allen möglichen Künsten wie Performance, Video, Theater und Malerei. An Orten wie z.B. dem „Eimer“ und der „Galerie berlintokyo“ zelebrierte eine bunt gemischte Szene verschiedener junger Menschen eine unbekümmerte künstlerische und kreative Freiheit. Scheinbar spielerisch leicht lebte man von einem Event bis zum nächsten Experiment.

Donnerstag, 24.11. im Ritter Butzke

Berlinized

Lucian Busse

Ritter Butzke

24.11.2016

20:00 Uhr

Peaches Does Herself

Merrill Beth Nisker

Zur Wilden Renate

25.11.2016

20:00 Uhr

Peaches Does Herself

(Regie: Merrill Beth Nisker, Deutschland 2013, 80 Min. English/German with English subtitles)

Vorprogramm: Berlin Electro Videos

Als sich die kanadische Musikerin und Performerin Merrill Beth Nisker Ende der 90er-Jahre entschied nach Berlin zu ziehen, entpuppte sich das als ein Glücksfall für Berlins Musik-und Clubszene. Unter dem Künstlernamen PEACHES veröffentlichte sie 2000 ihr bahnbrechendes Debütalbum auf dem Berliner Label Kitty-Yo. Es war eine Soundrevolution, die Geburt einer neuen elektronischen Clubmusik, die sowohl gegen den zunehmend inhaltsleeren Techno als auch gegen die von weißen, heterosexuellen Männern dominierte bräsige Rock-Mucke rebellierte. Fortan wurde Peaches zur Pionierin der Electroclash-Szene, die bis heute immer noch mit Berlin in Verbindung gebracht wird. Ihre Texte vermittelten aber auch ein neues Verständnis von Feminismus, und sie eröffnete damit einen künstlerischen Gender-Diskurs. Mit ihren Themen wie Sexualität, Körperideale und der Abkehr von traditionellen Geschlechterrollen wurde sie auch zur Türöffnerin für ein neues Verständnis von Club und Live-Gig. Peaches lotete auch früh die künstlerischen Möglichkeiten innerhalb des etablierten Kulturbetriebs aus. 2010 brachte sie ihr Musical PEACHES DOES HERSELF auf die Bühne des Berliner Theaters HAU. Der Film ist aus dem Material von 10 Live-Aufführungen entstanden. Unterstützt von 40 Tänzern und Sängern, darunter der transsexuelle Pornostar Danni Daniels und Stripper-Ikone Sandy Kane, schildert Peaches die semi-autobiographische Emanzipation ihrer Hauptfigur und entführt in ihre ganz eigene grelle und extravagante Welt.

Freitag, 25.11. im Zur Wilden Renate

Peaches Does Herself

Merrill Beth Nisker

Zur Wilden Renate

25.11.2016

20:00 Uhr

B-Movie:
Lust & Sound in West-Berlin

Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange mit Mark Reeder

Keller

26.11.2016

20:00 Uhr

B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979-1989

(Regie: Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange – mit Mark Reeder, Deutschland 2015, 92 Min. English/German)

Vorprogramm: West-Berliner Punk & Avantgarde Kurzfilme, u.a. „Der Trend – Punkrocker erzählen aus ihrem Leben“

Der Film ist ein schrilles Märchen über eine verwunschene Trümmerstadt namens West-Berlin, das einst inmitten eines roten Ostens namens DDR lag. In dieser Stadt mit ihren seltsamen Bewohnern wurden aber jede Nacht alle Wünsche wahr, nach Drogen, Musik, Sex und Exzess. --- Klingt übertrieben, ist es auch, aber mit viel Hingabe, Lust und manchem Augenzwinkern fabuliert Mark Reeder in B-MOVIE: LUST &SOUND IN WEST-BERLIN über das ach so wilde Leben im West-Berlin der 1980er-Jahre. Ob das alles so stimmt oder nicht – egal. Das Credo des Films ist einfach: Wer sich daran erinnert, ist nicht dabei gewesen! In einer atemlosen Collage aus privatem, aber überwiegend fremdem Bildmaterial aus dem Jahrzehnt – Kurzfilme, Dokus, TV-Aufnahmen – bringt Reeder die subkulturellen Verhältnisse in der damaligen Mauerstadt noch einmal zum Tanzen, souverän angeleitet von den eigentlichen Regisseuren des Films, Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck und Heiko Lange. Das Trio hat stets das richtige Gespür dafür die launigen Kommentare von Reeder passend zu visualisieren. B-MOVIE ist ein Vergnügen für alle, die in den Jahren woanders oder noch nicht geboren waren, wie aber auch für all jene, die diese Zeit miterlebt haben und viel Bekanntes und manch Bekannten auf der Leinwand wieder entdecken.

Samstag, 26.11. im Keller

B-Movie:
Lust & Sound in West-Berlin

Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange mit Mark Reeder

Keller

26.11.2016

20:00 Uhr

Oh Yeah.Berlin. Macher aus der Berliner Subkultur

Art Bumiller

Fluxbau

27.11.2016

20:00 Uhr

Oh Yeah.Berlin. Macher aus der Berliner Subkultur

(German with English subtitles, Deutschland 2015, 80 Min. In Anwesenheit von Regisseur Art Bumiller)

Vorprogramm: Sonntags in Berlin – Kommentar zum Feiertag

(Regie: Kerstella, D 2006, 30 Min.)

Das berühmte Berliner Club-und Partyleben fasziniert immer noch massenhaft ein internationales Publikum. Obwohl weite Teile der Szene inzwischen etabliert sind und elektronische Musik Mainstream ist, besitzt die Berliner Club-und Subkultur immer noch einen besonderen Reiz. Das liegt in erster Linie an den KünstlerInnen aus der Berliner Club-Szene, die aus eigenem Antrieb, mit zwar bescheidenen, finanziellen Mitteln, aber viel Lust am Ausprobieren ihre eigenen Welten schaffen. OH YEAH.BERLIN ist ein Porträt über ganz unterschiedliche KünstlerInnen, die in den Clubs aktiv sind und ein subkulturelles Selbstverständnis haben. Das Spektrum reicht dabei von der lebendigen Discokugel über Tape-Artists bis hin zum geheimen Labyrinth im Club-Keller.

Sonntag, 27.11. im Fluxbau

Oh Yeah.Berlin. Macher aus der Berliner Subkultur

Art Bumiller

Fluxbau

27.11.2016

20:00 Uhr

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